In Uganda gibt es so um die 850 diverse Entwicklungshilfeorganisationen, aus vielleicht 50 Laendern dieser Welt; manche sind Privatinitiativen, jedoch die meisten sind weltweit agierende internationale Organisationen, wie Welthungerhilfe, WorldVision, USAID, Save the Children, um nur ein paar zu nennen.

Ich kenne einen Ugander, der davon traeumt, eine Organisation ins Leben zu rufen, die sich „Independent Funds Management Consultants“ nennen soll. Eine rein ugandische Organisation, die Autraege von den internationalen Entwicklungsorganisationen annimmt, um die Effektivitaet derer Projekte vor Ort zu pruefen und zu dokumentieren; um den Headquarters entsprechende (unabhaengige) Berichte und Studien zu liefern. Den Rest des Beitrags lesen »

Markt und Bedarf in Uganda

Veröffentlicht: Mai 14, 2010 in Economy/ Wirtschaft

In Uganda, so wird gesagt, gaebe es keine Marktnichen, sondern nur Marktloecher! Wir haben gestern Abend mal gebrainstormt, und hier sind einige Ideen aufgeschrieben.

Es gibt eine schier unueberschaubare Zahl an Kirchen fuer die Reinigung der Seele, aber keinen einzigen Waschsalon fuer die Reinigung von Kleidung, weder in Kampala noch irgendwo im ganzen Land, wo man seine Sachen zum Waschen bringen kann. 30 Millionen Menschen im gesamten Land waschen ihre Kleidung per Handwaesche, obwohl es landesweit (zumindest in den groesseren Staedten) Elektrizitaet und Wasser gibt. Nur in Expat-Haushalten findet sich hin und wieder mal eine Waschmaschine. Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Publikations-Lizenz würde widerrufen fuer:
(a) Veröffentlichung nachteiligen Materials für die Staatssicherheit, Stabilität und Einheit;
(b) Irgendwelche veröffentlichten Angelegenheiten, die fuer Uganda schädlich sind; oder mit den Nachbarn oder befreundeten Ländern;
(c) Materialien zu ökonomischer Sabotage

Vieldeutig und doch weitreichend in seiner Aussage, könnte das Gesetz verwendet werden, um eine jegliche Publikation zu unterdruecken und Lizenzen zu entziehen, immer wenn der Regierung etwas nicht passt, unterstreicht Mwesige. „Solche Bestimmungen sind abhängig von einer subjektiver Deutung. Wer legt denn fest, was Verletzung der Staatssicherheit ist? Wer definiert das?“

Uebersetzung aus dem Englischen.
Originalartikel: New Bill Spells Doom for Local Press Freedom (The Independent, 23.3.2010)

Ueber Afrika findet man in Europa, und wahrscheinlich in der gesamten anderen Welt, meist nur Negativschlagzeilen in den Medien, wie beispielsweise folgende Artikel letzter Woche: Aus Aberglauben 71 Albinos in Kenia und Burundi getötet oder Zwei ägyptische Blauhelme im Sudan getötet oder Virus aus Afrika erstmals in Deutschland entdeckt. Die andere Alternative sind Artikel ueber Hilfsprojekte wie Mit ihrem Konzert unterstützt die Singgemeinschaft Endingen ein Hilfsprojekt für Kinder oder Vierbeiner impfen – Afrika helfen oder Viele gute Taten für Waisen in Afrika.

Mit der Flut von solchen News ist es kein Wunder, dass die allgemeine oeffentliche Meinung von Afrika eine ganz andere ist, als was man hier dann wirklich vorfindet (wie wunderschoene Landschaften, freundliche Menschen, explodierende Wirtschaft, vernuenftiges Strassennetz, sicheres Leben, internationale Schulen) – wenn man sich ueberhaupt traut, diesen „gefaehrlichen“ Kontinent dann doch mal zu bereisen. Und das Eigenartige an der Sache ist, dass wir selbst, also diejenigen, die hier leben und das eigentlich besser wissen sollten, zu diesem falschen Bild immer weiter mit beitragen. Den Rest des Beitrags lesen »

Ugander lieben es schick

Veröffentlicht: Mai 9, 2010 in Economy/ Wirtschaft

Women in Kampala town

Ich war noch nie in einem Land, in welchem so viele Menschen auf der Strasse in Anzuegen rumlaufen und in „Sonntagskleidern“. Wenn ich so darueber nachdenke, habe ich bisher noch keinen Ugander getroffen, der nicht Wert auf gutes Aussehen legt. Egal ob man Geld hat oder nicht; gut gekleidet sein ist ein Muss. Nicht nur auf Arbeit und im Oeffentlichen, auch zu Hause, im Privaten. Es gehoert zur ugandischen Kultur, sich schick und geschmackvoll anzuziehen, gut auszusehen, und sich zurechtzumachen.

Woher diese Tradition kommt, weiss ich nicht wirklich. Vielleicht von der Kollonialzeit, um von den Englaendern besser wahrgenommen zu werden? Oder ist es der (un)bewusste Kampf, sich von der eigenen Armut abzugrenzen? Denn man lebt oftmals in auesserst einfachen Huetten, wenn nicht gar Slums, oftmals in grossen Familien auf engstem Raum. Den Rest des Beitrags lesen »

Stuck in Germany…

Veröffentlicht: April 18, 2010 in Verschiedenes

Ich bin eine von Millionen Menschen, die vom Vulkanausbruch auf Island betroffen sind; mein Flug ist storniert worden, so wie alle anderen Fluege in Europa und mein Leiden besteht nun vor allem darin, dass ich meinen Deutschlandurlaub auf ungewisse Zeit verlaengern werden muss und nicht weiss, wann und wie ich zurueck zu meinem Haus, Haushalt und Arbeit in Kampala zurueckkehren werde. Den Rest des Beitrags lesen »

Preparing dinner

Ich bin ueber Ostern in Deutschland und besuche Familie und Freunde. Viele unserer Gespraeche drehen sich um Uganda, meine Erfahrungen und Erlebnisse dort, aber auch um die Firmen meiner Eltern und meines Bruders. Wir sind eine Unternehmerfamilie, jeder hat(te) ein eigenes Unternehmen, nicht zu gross, aber gross genug, um davon gut zu leben.

Gestern abend drehte sich unsere Diskussion um Arbeitnehmerei (vs. Sklaverei).

Ich habe Ugander kennengelernt, die sich teilweise schaemen, in einem Anstellungsverhaeltnis zu sein Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Artikel aus der TAZ vom 27.3.2010 zu Brautpreis-Zahlungen in Uganda. Ugandische Frauen als Handelware: Irgendwo zwischen Mensch und Kuh

Es betrifft aber nicht nur Frauen. Auch unser neuer Hausmeister (maennlich) wird seinen ersten Monatslohn an seine Eltern abliefern muessen und es wird von ihm erwartet, dass er sein Leben lang seine Eltern finanziell unterstuetzt. Der Druck ist gross. Erwartungen sind Tradition. Den Rest des Beitrags lesen »

Kampala Market

Ich habe ein Angebot bekommen als Financial Director Uganda fuer eine weltweit agierende Firma; es ist das groesste Unternehmen in seiner Branche und das angebotene Gehalt liegt weit ueber dem, was ich im Entwicklungsdienst gezahlt bekomme. Verfuehrerisch, kann ich nur sagen…

Dies gibt mir Anlass, mich an mein Vorstellungsgespraech zu erinnern und an die Frau, die mich beinahe angefleht hatte, der Entsendeorganisation wenigstens fuer 2 Jahre treu zu bleiben. Damals konnte ich die Gespraechsrichtung ueberhaupt nicht verstehen und wusste nicht, was ich darauf antworten sollte. Es war mir unvorstellbar, dass ich jemals in der Situation sein koennte, dass mir fantastisch klingende Jobs vor die Fuesse gelegt werden.

Auch wenn auf den ersten Blick schmeichelhaft, ich habe dieses Angebot nicht wegen meiner besonders hohen professionellen Fachkompetenz erhalten, sondern wegen meiner Hautfarbe. Den Rest des Beitrags lesen »

Privacy und Suchmaschinen

Veröffentlicht: März 18, 2010 in Verschiedenes

Ich bin am Hin und Her Ueberlegen, ob ich meinen Blog fuer Suchmaschinen freischalte…

Einerseits wuensche ich mir instaendig aktive Leser, intensiven Gedankenaustausch und intelligente Diskussionen – was sich mit einer sehr kleinen Leserschaft nur schwer erreichen laesst. Andererseits hoere und lese ich immer wieder, dass man auf „Privacy“ beim Bloggen achten solle, wie beispielsweise in folgendem Artikel: How to Blog Safely

Jedoch, wenn ich den Artikel so lese, halte ich aber bereits Dutzende von den dort gegebenen Tips nicht ein. Den Rest des Beitrags lesen »

Frauen und Gender

Veröffentlicht: März 18, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Ugandan woman, Adjumani

In Deutschland war ich viele Jahre stolze Eigentuemerin eines Gewerbebetriebes; jung (unter 30) und weiblich. Nicht selten wurde ich gefragt, wo denn mein Seniorpartner ist oder mein Mann, wenn Verhandlungen anstanden, beispielsweise mit Stiftungen, Stadtverwaltung oder Banken. 2008, beim Auswahlgespraech mit der Entsendeorganisation in Deutschland wurde mir im Einzelinterview die Frage gestellt, warum mein Lebenslauf nicht „gender-sensitiv“ sei, denn dort stand, ich sei „Betriebswirt“ und nicht „Betriebswirtin“ und als vergangene Taetigkeit hatte ich angegeben „Geschaeftsfuehrer“ und nicht „Geschaeftsfuehrerin“.

Mein ganzes Leben lang habe ich damit gekaempft, mich als Frau in der deutschen Gesellschaft durchzusetzen (als Unternehmerin, fuer einen Sitz im Gemeinderat, …), trotz Gendergleichheit auf dem Papier. In hunderten Meetings habe ich ganz oft als einzige Frau unter Dutzenden Maennern gesessen. Und meine „falsche“ Wortwahl haette beinahe dazu gefuehrt, dass ich den Job in Uganda nicht bekommen haette. Das waere wahre Ironie gewesen! Ich bin ein gebranntes Kind, wenn es um das Thema Frauen und Gender geht. Selbst als Frau ist da viel falsch zu machen und es stehen tausende Fettnaepfchen bereit. Den Rest des Beitrags lesen »

Zensur?

Veröffentlicht: März 16, 2010 in Environment/ Rahmenbedingungen

Have gerade google.COM aufgerufen, um eine Adresse in Kampala zu finden (so wie ich das seit einem Jahr mache, wenn ich irgendwohin muss – man laesst sich beispielsweise GPS Daten geben und mit Hilfe von Google hat man dann eine Chance, da auch hinzufinden, denn die gedruckten Uganda-Karten haben entweder einen schlechten Massstab oder nicht alles drauf.)

Aber… heute… statt *.COM oeffnet sich *.CO.UG – und dieses ugandische Google hat keine Google Earth Karte. Andere Funktionen habe ich noch nicht ausprobiert; muss mal nach verschiedenen Schlagwoertern suchen und sehen, was fuer Ergebnisse kommen; werde allerdings nicht in der Lage sein, diese mit *.COM zu vergleichen, da ich dazu nun keinen Zugang mehr habe.
*.DE und *CO.UK funktionieren noch. Wie lange?

Ist das Zensur oder ein technischer Fehler? Ich finde es schwer, an das letztere zu glauben…

Medizinische Versorgung in Uganda

Veröffentlicht: März 14, 2010 in Illnesses/ Krankheiten

Eigentlich waere ich heute in Deutschland, und das seit Ende Februar; wuerde endlich mal wieder gutes, deutsches, deftiges Essen geniessen und nicht beim Kochen die Haelfte der Zutaten weglassen muessen, weil ich die hier nicht zu kaufen kriege; meine abgetragenen Klammotten nach einem Jahr non-stop Tragen mit neuen ersetzen; und einfach mal geniessen, unbeachtet von anderen durch die Strassen zu laufen, ohne jedem Vorbeikommenden „hallo“ sagen zu muessen, dabei ununterbrochen zu laecheln und tausend mal um Entschuldigung bitten, dass man keinen Job im Schlepptau hat.

Anstelle des lang ersehnten und seit letztem Jahr geplanten Heimaturlaubs, kenne ich mich nun in Kampalas Krankenhaeusern ganz gut aus. Ich weiss jetzt, in welchem Krankenhaus EEG gemacht wird und dass dort die Maschinerie so um die 50 Jahre alt ist, ich kenne auch die Stelle, wo man einen CT Scan bekommt. Ich finde meinen Weg zu fast allen Krankenhaeusern, kenne deren Telefonnummern und Adressen, ohne auf Gelbe Seiten (die es hier sowieso nicht gibt) oder aufs Internet (wo sich nur vereinzelt mal eine Adresse hin verirrt) angewiesen zu sein.

Abgesehen davon, dass ich zu jeder Untersuchung eine andere Wegbeschreibung zu einem Krankenhaus brauche, und sicherstellen muss, dass der einzige Spezialist des Landes nicht gerade im Urlaub oder auf einer Konferenz ist, scheint es hier alles zu geben. Den Rest des Beitrags lesen »

Funkstille…

Veröffentlicht: Februar 7, 2010 in Leben in Uganda

Mich gibt es noch und ich bin auch gesund. Entschuldigung fuer die Kommunikationspause… und sorry, es wird wahrscheinlich eine Weile anhalten… viel, viel Arbeit hier, auch ist mein Sohn gestern zu Besuch gekommen und den Blog mit Artikeln am Leben halten, kostet leider zu viel Zeit…

Morgen frueh 7:30 Uhr geht’s los nach Mbale (Osten Ugandas) und dort dann nachmittags Besuch unseres Regionalbueros, mit eingehender Beratung. Erwartetes Arbeitsende gegen 19 Uhr und dann noch Bericht schreiben. Dienstag wird’s dann weitergehen mit Besuchen von Mitgliedsbetrieben – drei oder vier pro Tag mit Interviews und Fragebogen – abends wieder Berichte, Berichte, Berichte… ganz wichtig fuer Wissensmanagement, sonst vergisst man die Haelfte ganz schnell..

Wochenende dann mal ein paar Freizeitaktivitaeten mit meinem Sohn, wie Wildwaterrafting auf dem Nil oder Quadbike Safari.. abends dann todmuede ins Bett…

Es tut mir leid, aber die naechsten Wochen ist hier auf dem Blog wahrscheinlich leider Funkstille angesagt…

Kuechenweisheiten

Veröffentlicht: Januar 31, 2010 in Development / Entwicklung

Man soll nicht immer nur kritisieren, sondern auch moegliche Alternativen aufzeigen. Ich versuche das hier mit zwei simplen Kuechenweisheiten, die jede Hausfrau/ jeder Hausmann kennt und welche taeglich ueberall in der Welt Anwendung finden.

1. Wenn eine Fluessigkeit kocht, dreh’ die Flamme runter; lege ich einen Deckel oder Stoepsel drauf, dann riskiere ich Ueberkochen.

In Bezug auf Entwicklungshilfe Den Rest des Beitrags lesen »

Zwei Kommentare haben mich zum Nachdenken gebracht; das eine ist ein Kommentar in meinem eigenen Blog und ich werde da gefragt, mal den Zusammenhang zwischen Erfahrungen in der ehemaligen DDR und Entwicklungshilfe zu untersuchen. Der andere Kommentar ist im Blog Tödliche Entwicklungshilfe? und bezieht sich auf die Notwendigkeit “ehrlicher Wirkungsprüfungen”.

Auf den Kommentar im Blog zur Notwendigkeit “ehrlicher Wirkungsprüfungen” habe ich wie folgt geantwortet:
“Ehrliche Wirkungsprüfungen… Wie macht man diese? Keiner will den eigenen Job verlieren; die grosse Kette, in welcher so viele Menschen um ihre Arbeitsplaetze bangen – die lokale Partnerorganisation, die eigene Landesdirektion, Headquarters in Deutschland, BMZ – und dann noch all die externen Consultants, die ihren Lebensunterhalt mit externen Pruefungen verdienen (habe ich jemanden ausgelassen?).
Ich bin gerade dabei einen internen Bericht fuer meine Entsendeorganisation zu schreiben, der eine “ehrliche Wirkungsprüfung” enthalten wird. Es wird ein ganz toller Bericht werden, mit vielen Inpacts and Outcomes und was wir alles Tolles erreicht haben; jede Menge Indikatoren, die das beweisen. Man wird maechtig zwischen den Zeilen lesen muessen, um zu sehen, dass da vielleicht etwas nicht so toll ist, wie letztendlich geschrieben, und Papier ist geduldig.”

Was hat mein Kommentar in Bezug auf „ehrliche Wirkungsprüfungen“ im Entwicklungsdienst mit meinen DDR-Erfahrungen zu tun? Und warum habe ich dem Artikel den Titel “Selbstzensur und vorauseilender Gehorsam” gegeben? Jetzt muss ich aber maechtig ausholen… Den Rest des Beitrags lesen »

Arbeitsalltag…

Veröffentlicht: Januar 29, 2010 in Development / Entwicklung

Heute ist Freitag und im Buero, welches normalerweise von 7 Ugandern und 3 Weissen besetzt ist, bin nur ich und zwei Uganderinnen. Die restlichen sieben sind nicht da.

Von den sieben, die fehlen, sind zwei Weisse und ein Ugander zu einem Meeting nach Mbale gefahren (das macht drei), ein Ugander sei zu einer Fortbildungsmassnahme in Jinja (das macht vier), zwei Ugander sind mittags nach Hause gegangen (womit wir bei sechs sind) und auf eine Kollegin warten wir seit dem Jahreswechsel, dass sie wieder ihre Arbeit hier im Buero antritt (und bis sie wiederkommt, bleibt ihre Arbeit halt liegen, denn alle „schwimmen“ in Arbeit und haben keine Zeit; wie man heute ganz deutlich sieht!). Den Rest des Beitrags lesen »

Tausendundein Whistleblower…

Veröffentlicht: Januar 28, 2010 in Development / Entwicklung

Ich habe den Eindruck, dass es selten laenger als 5 Monate braucht, bis bei Leuten, die ohne Erfahrung in der EZ in Entwicklungslaender einreisen und dort leben und arbeiten, der Groschen faellt. Bei manchen geht es schneller, andere brauchen laenger, aber nach 5 Monaten hat es dann der letzte geschnallt (so wie ich)… Und wenn man sich dann traut, schreibt mann/frau etwas dazu…

Hier drei Beispiele von jungen Leuten, die mit dem Weltwaerts – Programm im September 2009 mit ihrer jeweiligen Organisation in drei verschiedene Entwicklungslaender ausgereist sind: Den Rest des Beitrags lesen »

Eine ugandische Komoedie…

Veröffentlicht: Januar 26, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Wir haben uns entschlossen, dass wir ein GPS brauchen, um endlich unserem Hobby wieder nachgehen zu koennen und ein bischen in der Gegend rumzulaufen (zu wandern). Heute haben wir es das erste mal ausprobiert: 1 Stunde Fahrtzeit von Kampala, schoene Gegend, Wald, See… aber nach 30 Minuten und 30 Abzweigungen es dann lieber vorgezogen, zum Auto den selben Weg zurueckzukehren, solange wir uns noch erinnern konnten, wie’s zurueck geht. Ausschilderung gibt es hier in Uganda natuerlich keine (die gibt es nicht einmal auf grossen Landstrassen) und unsere Fragen nach dem Weg konnte keiner der Einheimischen verstehen.

Beim Recherchieren von GPS Geraeten, vor allem, ob die in Uganda funktionieren, sind wir ueber folgenden Artikel im Observer gestossen:

May 2009: 8 hochrangige Vertreter des ugandischen Militaers seien nach Amsterdam gereist, um den historischen Akt des Einkaufs eines ersten GPS Geraet zu taetigen (Preis pro Ticket ca. 1.000 EUR); sie kamen mit einem TomTom One GPS fuer 80 EUR zurueck. Den Rest des Beitrags lesen »

Freundschaft oder Schwul?

Veröffentlicht: Januar 25, 2010 in Environment/ Rahmenbedingungen

Men holding hands - just for friendship

In Uganda ist Haendchenhalten ein Ausdruck von Freundschaft. Man sieht das sehr oft, vor allem erwachsene Maenner, die auf offener Strasse beim Laufen wie auch im Stehen, gegenseitig die Haende halten. Es gibt keinen Zusammenhang zu Status; ich sehe das bei unseren Direktoren, wie auch bei Leuten auf der Strasse. Es gehoert einfach zur ugandischen Kultur.

Ich fand das anfangs irritierend, weil es nicht nur beim Zusehen bleibt. Auch meine eigene Hand wird schnell mal festgehalten, so beim Gutentag sagen (von Maennern wie auch Frauen) und dann nicht wieder losgelassen. Den Rest des Beitrags lesen »