Archiv für die Kategorie ‘Leben in Uganda’

Bin umgezogen…

Veröffentlicht: Januar 6, 2011 in Verschiedenes

Mein Blog ist umgezogen: www.seekcharlie.com
Mit WordPress.com kann man einen super WordPress-Blog haben, aber leider nicht zweisprachig. Daher habe ich zu WordPress.org gewechselt.

Und hier gibt’s eine Antwort auf die Frage: Ist Fussball besser als Sex?

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2010 in Review

Veröffentlicht: Januar 2, 2011 in Uncategorized, Verschiedenes

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Crunchy numbers

Featured image

A helper monkey made this abstract painting, inspired by your stats.

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 6,300 times in 2010. That’s about 15 full 747s.

In 2010, there were 69 new posts, not bad for the first year! There were 294 pictures uploaded, taking up a total of 32mb. That’s about 6 pictures per week.

The busiest day of the year was June 6th with 166 views. The most popular post that day was Meinungsfreiheit in der Entwicklungshilfe.

(mehr …)

Fussball Mania

Veröffentlicht: Januar 2, 2011 in Daily Life/ Alltag

Es gibt kaum einen Ugander, der nicht ueberzeugter Fan einer der englischen Nationalmannschaften ist – meistens Chelsea, Arsenal oder Manchester United (einige wenige auch Liverpool). Viele der lokalen Minibusse und BodaBodas (Mottorrad-Taxen) tragen Clublogos oder grosse Schriftzuege wie “I love Manchester Utd”. Die Rechtschreibung ist oftmals fragwuerdig, aber die Werbung ist liebevoll handgemalt und aufwendig. Dann die vielen Leute, die Fussball T-Shirts tragen. Fragt man allerdings die Fans, wo sich denn England auf der Landkarte befindet, koennen nur die Wenigsten darauf eine Antwort geben; viele wissen nicht einmal, dass England in Europa ist und wo in der Welt sich Europa befindet.

Dies ist jedoch nicht nur ein ugandisches Phaenomen. (mehr …)

Keine Zeit…

Veröffentlicht: August 4, 2010 in Daily Life/ Alltag

Taeglich nehme ich mir vor, einen neuen Artikel zu schreiben. Themen habe ich tausende: Polizisten in Uganda; Unser Hausmeister und die finanziellen Erwartungen seiner Grossfamilie; Beerdigung und Totentransport; Unsere hochgeschaetze Deutsche Kooperation und Korruption – oops, passt denn das? (aber da gab es sogar kuerzlich einen netten Artikel im Spiegel [30/2010] ueber unseren Deutschen Botschafter und seine erfolgreichen Bemuehungen um einen 64 Mio. EUR IT Deal); u.v.m..

Aber irgendwie fehlt mir die Zeit. (mehr …)

Negativschlagzeilen aus Kampala

Veröffentlicht: Juli 12, 2010 in Verschiedenes

Mit den gestrigen Bombenanschlaegen hat Uganda es wieder einmal in die weltweiten News geschafft, weil ja sonst nichts hilft. Manche boesen Konspirationstheoryanhaenger behaupten mit boeser Zunge, dass die Bomben selbstgemacht sind; denn Militaer und Polizei stand gestern Nacht bereit, um von nur innerhalb 2 Minuten im Rugbyclub, als die erste Bombe da hochging, im Grosskommando anzutreten. Eine logistische Hochleistung fuer einen Sonntag Abend gegen 23 Uhr, denn selbst in Uganda haben Polizisten und Militaer irgendwann ja mal Feierabend und bei Fussballspielen sitzen auch Ugander sehr gern vor der Leinwand. (mehr …)

Eigentlich nicht mehr witzig…

Veröffentlicht: Juli 11, 2010 in Daily Life/ Alltag

Wie vieler Leute und Tage bedarf es in Uganda, um eine Gluehbuerne zu wechseln? (mehr …)

Frei !

Veröffentlicht: Juni 17, 2010 in Daily Life/ Alltag

Als ich vor 8 Jahren meinen Gewerbetrieb aufgegeben habe, um meinem Traum nachzugehen, Englisch zu lernen und im Ausland zu leben, haben die meisten meiner Freunde, Arbeitskollegen und meiner Familie mich fuer verrueckt erklaert. Eigentlich war es nur mein Vater, von dem ich Unterstuetzung fand und 10.000 EUR Startkapital.

Es ist nicht leicht, diesen Schritt zu tun und sein vermeintlich „sicheres“ Leben aufzugeben. Das geregelte Leben im taeglichen Alltag; tagaus, tagein die selben Routinen… Ich war 34, als ich aufbrach… und bis heute habe ich keine Minute bedauert, dass ich diesen Schritt „gewagt“ habe. (mehr …)

Stuck in Germany…

Veröffentlicht: April 18, 2010 in Verschiedenes

Ich bin eine von Millionen Menschen, die vom Vulkanausbruch auf Island betroffen sind; mein Flug ist storniert worden, so wie alle anderen Fluege in Europa und mein Leiden besteht nun vor allem darin, dass ich meinen Deutschlandurlaub auf ungewisse Zeit verlaengern werden muss und nicht weiss, wann und wie ich zurueck zu meinem Haus, Haushalt und Arbeit in Kampala zurueckkehren werde. (mehr …)

Preparing dinner

Ich bin ueber Ostern in Deutschland und besuche Familie und Freunde. Viele unserer Gespraeche drehen sich um Uganda, meine Erfahrungen und Erlebnisse dort, aber auch um die Firmen meiner Eltern und meines Bruders. Wir sind eine Unternehmerfamilie, jeder hat(te) ein eigenes Unternehmen, nicht zu gross, aber gross genug, um davon gut zu leben.

Gestern abend drehte sich unsere Diskussion um Arbeitnehmerei (vs. Sklaverei).

Ich habe Ugander kennengelernt, die sich teilweise schaemen, in einem Anstellungsverhaeltnis zu sein (mehr …)

Privacy und Suchmaschinen

Veröffentlicht: März 18, 2010 in Verschiedenes

Ich bin am Hin und Her Ueberlegen, ob ich meinen Blog fuer Suchmaschinen freischalte…

Einerseits wuensche ich mir instaendig aktive Leser, intensiven Gedankenaustausch und intelligente Diskussionen – was sich mit einer sehr kleinen Leserschaft nur schwer erreichen laesst. Andererseits hoere und lese ich immer wieder, dass man auf „Privacy“ beim Bloggen achten solle, wie beispielsweise in folgendem Artikel: How to Blog Safely

Jedoch, wenn ich den Artikel so lese, halte ich aber bereits Dutzende von den dort gegebenen Tips nicht ein. (mehr …)

Medizinische Versorgung in Uganda

Veröffentlicht: März 14, 2010 in Illnesses/ Krankheiten

Eigentlich waere ich heute in Deutschland, und das seit Ende Februar; wuerde endlich mal wieder gutes, deutsches, deftiges Essen geniessen und nicht beim Kochen die Haelfte der Zutaten weglassen muessen, weil ich die hier nicht zu kaufen kriege; meine abgetragenen Klammotten nach einem Jahr non-stop Tragen mit neuen ersetzen; und einfach mal geniessen, unbeachtet von anderen durch die Strassen zu laufen, ohne jedem Vorbeikommenden „hallo“ sagen zu muessen, dabei ununterbrochen zu laecheln und tausend mal um Entschuldigung bitten, dass man keinen Job im Schlepptau hat.

Anstelle des lang ersehnten und seit letztem Jahr geplanten Heimaturlaubs, kenne ich mich nun in Kampalas Krankenhaeusern ganz gut aus. Ich weiss jetzt, in welchem Krankenhaus EEG gemacht wird und dass dort die Maschinerie so um die 50 Jahre alt ist, ich kenne auch die Stelle, wo man einen CT Scan bekommt. Ich finde meinen Weg zu fast allen Krankenhaeusern, kenne deren Telefonnummern und Adressen, ohne auf Gelbe Seiten (die es hier sowieso nicht gibt) oder aufs Internet (wo sich nur vereinzelt mal eine Adresse hin verirrt) angewiesen zu sein.

Abgesehen davon, dass ich zu jeder Untersuchung eine andere Wegbeschreibung zu einem Krankenhaus brauche, und sicherstellen muss, dass der einzige Spezialist des Landes nicht gerade im Urlaub oder auf einer Konferenz ist, scheint es hier alles zu geben. (mehr …)

Funkstille…

Veröffentlicht: Februar 7, 2010 in Leben in Uganda

Mich gibt es noch und ich bin auch gesund. Entschuldigung fuer die Kommunikationspause… und sorry, es wird wahrscheinlich eine Weile anhalten… viel, viel Arbeit hier, auch ist mein Sohn gestern zu Besuch gekommen und den Blog mit Artikeln am Leben halten, kostet leider zu viel Zeit…

Morgen frueh 7:30 Uhr geht’s los nach Mbale (Osten Ugandas) und dort dann nachmittags Besuch unseres Regionalbueros, mit eingehender Beratung. Erwartetes Arbeitsende gegen 19 Uhr und dann noch Bericht schreiben. Dienstag wird’s dann weitergehen mit Besuchen von Mitgliedsbetrieben – drei oder vier pro Tag mit Interviews und Fragebogen – abends wieder Berichte, Berichte, Berichte… ganz wichtig fuer Wissensmanagement, sonst vergisst man die Haelfte ganz schnell..

Wochenende dann mal ein paar Freizeitaktivitaeten mit meinem Sohn, wie Wildwaterrafting auf dem Nil oder Quadbike Safari.. abends dann todmuede ins Bett…

Es tut mir leid, aber die naechsten Wochen ist hier auf dem Blog wahrscheinlich leider Funkstille angesagt…

Wetter…

Veröffentlicht: Januar 20, 2010 in Daily Life/ Alltag

Ich sehe die schoenen Winterbilder, die jetzt Deutschland ueberziehen… waehrend ich in meinem 30 Grad heissen Buero sitze mit bluehenden Pflanzen ueberall. Egal, wo ich bin in Uganda, ich wohne in einem Land ohne Jahreszeiten, 365 Tage Sonne und Sommer, 365 Tage im Jahr zwischen 26 und 30 Grad…

Ich haette nie gedacht, dass Wetter mir mal fehlen wird. Die Freude, dass nach wochenlangem Regen die Sonne mal wieder rauskommt; dass Schnee zu Matsch wird und die eintoenige, graue Umgebung wieder gruen; die Freude ueber das erste Schneegloeckchen; die Ungewissheit, wie wird das Wetter morgen, naechste Woche, naechsten Monat. Die Frage, die man sich stellt, wann wird es endlich wieder warm, wann kann ich wieder draussen sitzen? (mehr …)

Ich wuensch‘ mir Kommentare…

Veröffentlicht: Januar 19, 2010 in Verschiedenes

Liebe Leute, bitte hinterlasst Kommentare!
Ich weiss, ich habe den Blog erst vor zwei Wochen angelegt. Viel kann ich da wohl noch nicht erwarten… was mich wundert, ist, dass trotz der Jungfraeulichkeit des Blogs meine Statistik so zwischen 20 bis 70 Besucher pro Tag zeigt, aber warum schreibt keiner was rein?
Viele Gruesse aus dem sommerlichen und wie immer heissen Uganda (heute haben wir 31 Grad Celsius im Schatten)…

Alles geht schief…

Veröffentlicht: Januar 7, 2010 in Daily Life/ Alltag

24.11.2009: Wir haben gerade 2 Wochen Urlaub. Eigentlich war eine Tour in die Murchison Falls (Nationalpark mit Giraffen, Loewen und anderen wilden Getier) geplant, aber die Woche lief alles schief, was irgendwie schieflaufen konnte. Am Montag bin ich kurz auf Arbeit, um ein kurzes Update von meiner Nordugandadienstreise zu geben und bin dann aber dort den ganzen Tag haengen geblieben. Am Dienstag hatten sich Handwerker angesagt (in unserem neuen Haus), um Kostenabgebote abzugeben, die dann aber nicht kamen und sich dafuer fuer Mittwoch ankuendigten, so dass wir warten mussten. Am Donnerstag sprang das Auto nicht an (mehr …)

Hier macht Garten Spass

Veröffentlicht: Januar 7, 2010 in Daily Life/ Alltag

26.9.2009: 365 Tage non-stop Sonne, taeglich zwischen 25 und 28 Grad, nur ganz selten etwas kuehler (so um die 24 Grad – da frieren wir dann alle und laufen in Strickjacken und Pullis rum – einige Ugander sogar mit Schals und Wollmuetzen) oder heisser (30 Grad, dann stoenen wir alle ueber die Hitze und manche Ugander koennen nicht arbeiten, weil es zu heiss ist)… (mehr …)

Strassenverkehr in Kampala

Veröffentlicht: Januar 6, 2010 in Daily Life/ Alltag

Hier ein kleiner Film vom Strassenverkehr in Kampala: man entwickelt sich hier definitiv zu einem sehr reaktionsstarken Fahrer mit Augen vorne, hinten und an beiden Seiten. Trotz der chaotischen Fahrweise hier, habe ich aber bisher nur einen einzigen Unfall gesehen, und zwar ein Fahrzeug, was in einen Strassengraben gerutscht war. Man sieht eigenartigerweise auch keine liegengebliebenen Fahrzeuge, obwohl hier wahrscheinlich kein einziges Auto auf der Strasse faehrt, was juenger als 5 Jahre ist, die meisten Fahrzeuge sind 15 und aelter.

Jedoch die Statistik sagt, (mehr …)

Immer noch zum Thema Mallaria

Veröffentlicht: Januar 6, 2010 in Illnesses/ Krankheiten

Anwort auf eine besorgte Email von Freunden (8.5.2009)

Ebola gibt’s nur im Westen von Uganda und da nur, wenn man in direkten Koerperkontakt mit Erkrankten kommt… und Malaria haelt nicht lebenslaenglich… Das sind Bakterien, die sich im Blut verbreiten und mit Medizin vollstaendig gekillt werden und wahrscheinlich habe ich mir das nicht einmal in Kampala geholt, sondern auf meiner Dienstreise nach Lira, da Kampala so ziemlich malariafrei ist. Malaria tritt vor allem in Naehe sumpfiger/ stehender Wasserflaechen auf und nicht in Stadtgebieten.

Natuerlich gibt es ein Risiko an Malaria zu erkranken und schoen war es sicherlich nicht, aber (mehr …)

Mallaria Attacke

Veröffentlicht: Januar 6, 2010 in Illnesses/ Krankheiten

7.5.2009: Das Wetter ist nach wie vor schoen, sonnig und heiss und so wird es wohl auch bleiben die naechsten Jahre…

Ich bin heute zu Hause und erhole mich von meiner ersten Malariaattacke in Afrika. Ich kann nun verstehen, warum in allen Ratgeberbuechern steht und von allen Aerzten empfohlen wird, sofort und unverzueglich einen Arzt aufzusuchen bei dem geringsten Verdacht auf Malaria. Das ist eine wirklich trickreiche Krankheit, die mit Symtomen kommt, die auf alles andere hindeuten, nur nicht auf Malaria und wenn man dann denkt, dass es Malaria sein koennte, ist man schon tief drin.

Angefangen hat es am Sonntag.
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Wie lebt man in Uganda?

Veröffentlicht: Januar 6, 2010 in Arrival / Ankommen

17.4.2009: Wie fuehlt man sich als Weisse unter Schwarzen???

Kampala

Sehr normal! Es wird einem keinerlei besonderes Interesse entgegengebracht, wie man es vielleicht von Morocco kennt oder anderen Laendern. Man bewegt sich sehr frei und hat ueberhaupt nicht das Gefuehl, dass man etwas besonderes ist. In Laeden wird man nicht bevorzugt bedient… in etwas abgelegeneren Gegenden kann es aber schon mal passieren, dass einem eine Horde Kinder hinterherrennt und „Musungu, Musungu“ rufen, was „Weisse, Weisse“ bedeutet. Es wird viel gelacht, einem zugewunken, gegruesst; wenn man zuruecklacht, erzeugt das ein noch groesseres Lachen zurueck…

Wie wir unsere Katze ruebergebracht haben?
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