Archiv für die Kategorie ‘Challenges / Herausforderungen’

Fataler Neid…

Veröffentlicht: September 5, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Fuehrt Neid zu mehr Gerechtigkeit bzw.gerechterer Verteilung oder fuehrt Neid eher zu Selbstzerstoerung? Ist Neid ein universelles Gefuehl und ist folgende Studie der englischen Wissenschaftler daher auch relevant fuer Uganda / Afrika? (mehr …)

Ein Artikel aus der TAZ vom 27.3.2010 zu Brautpreis-Zahlungen in Uganda. Ugandische Frauen als Handelware: Irgendwo zwischen Mensch und Kuh

Es betrifft aber nicht nur Frauen. Auch unser neuer Hausmeister (maennlich) wird seinen ersten Monatslohn an seine Eltern abliefern muessen und es wird von ihm erwartet, dass er sein Leben lang seine Eltern finanziell unterstuetzt. Der Druck ist gross. Erwartungen sind Tradition. (mehr …)

Frauen und Gender

Veröffentlicht: März 18, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Ugandan woman, Adjumani

In Deutschland war ich viele Jahre stolze Eigentuemerin eines Gewerbebetriebes; jung (unter 30) und weiblich. Nicht selten wurde ich gefragt, wo denn mein Seniorpartner ist oder mein Mann, wenn Verhandlungen anstanden, beispielsweise mit Stiftungen, Stadtverwaltung oder Banken. 2008, beim Auswahlgespraech mit der Entsendeorganisation in Deutschland wurde mir im Einzelinterview die Frage gestellt, warum mein Lebenslauf nicht „gender-sensitiv“ sei, denn dort stand, ich sei „Betriebswirt“ und nicht „Betriebswirtin“ und als vergangene Taetigkeit hatte ich angegeben „Geschaeftsfuehrer“ und nicht „Geschaeftsfuehrerin“.

Mein ganzes Leben lang habe ich damit gekaempft, mich als Frau in der deutschen Gesellschaft durchzusetzen (als Unternehmerin, fuer einen Sitz im Gemeinderat, …), trotz Gendergleichheit auf dem Papier. In hunderten Meetings habe ich ganz oft als einzige Frau unter Dutzenden Maennern gesessen. Und meine „falsche“ Wortwahl haette beinahe dazu gefuehrt, dass ich den Job in Uganda nicht bekommen haette. Das waere wahre Ironie gewesen! Ich bin ein gebranntes Kind, wenn es um das Thema Frauen und Gender geht. Selbst als Frau ist da viel falsch zu machen und es stehen tausende Fettnaepfchen bereit. (mehr …)

Eine ugandische Komoedie…

Veröffentlicht: Januar 26, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Wir haben uns entschlossen, dass wir ein GPS brauchen, um endlich unserem Hobby wieder nachgehen zu koennen und ein bischen in der Gegend rumzulaufen (zu wandern). Heute haben wir es das erste mal ausprobiert: 1 Stunde Fahrtzeit von Kampala, schoene Gegend, Wald, See… aber nach 30 Minuten und 30 Abzweigungen es dann lieber vorgezogen, zum Auto den selben Weg zurueckzukehren, solange wir uns noch erinnern konnten, wie’s zurueck geht. Ausschilderung gibt es hier in Uganda natuerlich keine (die gibt es nicht einmal auf grossen Landstrassen) und unsere Fragen nach dem Weg konnte keiner der Einheimischen verstehen.

Beim Recherchieren von GPS Geraeten, vor allem, ob die in Uganda funktionieren, sind wir ueber folgenden Artikel im Observer gestossen:

May 2009: 8 hochrangige Vertreter des ugandischen Militaers seien nach Amsterdam gereist, um den historischen Akt des Einkaufs eines ersten GPS Geraet zu taetigen (Preis pro Ticket ca. 1.000 EUR); sie kamen mit einem TomTom One GPS fuer 80 EUR zurueck. (mehr …)

Sicherheit in Uganda

Veröffentlicht: Januar 17, 2010 in Challenges / Herausforderungen

Safety notice in International Hospital Kampala

Was ist wahrscheinlicher, dass man in Uganda von einem Einbrecher getoetet wird oder vom eigenen Wachmann? Wieviele Todesfaelle gibt es jaehrlich durch Stromschlaege (im eigenen Haus) sowie durch heruntergefallene Stromleitungen?

Uganda ist ein sicheres Land, man hat hier keine Nazis, die Auslaender zuammenschlagen; umgekehrt, Auslaender, insbesondere wir „Muzungus“ sind enorm gern gesehen und werden sehr freundlich aufgenommen; gegen Mallaria und all die anderen tropischen Krankheiten, kann man sich impfen, behandeln und schuetzen lassen, Schlangen sind so gut wie ausgerottet, die grossen Tiere in den Nationalparks eingesperrt – Uganda waere ein (Sicherheits)paradies, wenn nicht jeder zweite Ugander bis an die Zaehne bewaffnet waere, bauliche Qualitaet gewaehrleistet und nicht dieses krasse soziale Gefaelle, wo es nur furchtbar Arme oder furchtbar Reiche gibt, ohne irgendetwas in der Mitte.

Dass jeder zweite Ugander bewaffnet ist, ist natuerlich eine Uebertreibung, aber (mehr …)